17.07.2004
EU will Grenzregionen besonders fördern
(FM) BRÜSSEL: Die Europäische Kommission will Grenzregionen einen Sonderstatus bei der EU-Förderung einräumen. “Damit ist ein erster Erfolg in unserem Kampf um Fördermittel ab 2006 erreicht.“ freute sich der oberfränkische Europaabgeordnete Dr. Joachim Wuermeling (CSU). Das gemeinsame Werben der Abgeordneten aus den Grenzregionen und anderer Partner hätte die EU-Kommission überzeugt. „Wir müssen die riesige Herausforderung der Osterweiterung schultern und haben deshalb Anspruch auf europäische Solidarität.“ betonte Wuermeling in einer Stellungnahme. Über den Vorschlag der Kommission entscheiden nun das Europäische Parlament und der Ministerrat.
Nach den Vorschlägen der EU-Kommission sollen 62 Mrd. Euro in die Förderung von Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätzen sowie 14 Mrd. Euro in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit fließen. Bei der Verteilung dieser Mittel sollen die Regionen, die bis zum 30. April 2004 Außengrenze der EU waren, vorrangig unterstützt werden.
Jetzt komme es darauf an, im Europäischen Parlament und im Ministerrat für die Unterstützung des Vorschlags der Kommissare zu werben, unterstrich Wuermeling. Hier sei auch die rot-grüne Bundesregierung gefordert, die sich bisher in keiner Weise für die Belange der Grenzregionen eingesetzt habe.

Weitere Infos: Dr. Joachim Wuermeling, 00 49/(0)171 / 859 81 49
Bild zur Nachricht

Copyright © 2004 by KabelJournal GmbH Beierfeld. Alle Rechte vorbehalten.
Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden!