24.06.2004
IHK fordert grenzüberschreitende Infrastruktur
(DTPA/MT) CHEMNITZ: Die Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen hat die Bundesregierung erneut nachdrücklich aufgefordert, gemeinsam mit den tschechischen Partnern umgehend ein abgestimmtes Konzept für die grenzüberschreitende Infrastruktur zu erarbeiten und die Finanzierung für seine schnelle Umsetzung bereitzustellen. Das könne im Rahmen eines Sonderprogramms „Infrastruktur EU-Erweiterung“ geschehen, das die IHK Südwestsachsen seit Jahren fordert. In einer Resolution der IHK- Vollversammlung heißt es: „Der Ausbau europäischer Trassen muss mit dem Lückenschluss des nachgeordneten Netzes gekoppelt sein, um nicht in den Grenzgebieten unzumutbare Verkehrsverhältnisse zu erzeugen und Akzeptanzprobleme zu provozieren.“
Berechtigte Bürgerproteste an der derzeit hochbelasteten B 170 im Raum Dresden und die anhaltenden Demonstrationen der Marienberger Bürger geben laut Ansicht der IHK den lang artikulierten Befürchtungen der Wirtschaft recht, das durch die Versäumnisse bei den Entwicklungen der Infrastruktur die Vorzüge der EU-Osterweiterung in den Hintergrund gedrängt werden und die Risiken die Bevölkerung verunsichern.

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