09.06.2004
Vier Euroregionen im Vergleich
(DTPA/MT) KAMENZ: Statistische Daten zu den Kreisen in den vier sächsischen Euroregionen enthält die neue Veröffentlichung „Die Euroregionen an der sächsisch-polnischen und sächsisch-tschechischen Grenze“, die im Statistischen Landesamt bestellt werden kann. Die Publikation entstand in Zusammenarbeit der Statistischen Ämter in Kamenz, Wroclaw und Liberec sowie mit Unterstützung der Statistischen Landesämter in Thüringen und Bayern.
Die vier Euroregionen umfassen ein Gebiet von insgesamt 41.300 km2. In diesen Regionen lebten im Jahr 2002 knapp 6 Millionen Einwohner.
Die sowohl flächenmäßig als auch bezüglich der Einwohnerzahl größte der vier Euroregionen ist die Euregio Egrensis. Zu ihr gehören Teile Sachsens, Thüringens und Bayerns sowie auf tschechischer Seite Teile von Böhmen. Auf einer Fläche von 17.500 km2 lebten 2002 etwas über 2 Millionen Einwohner. Die Euroregion Neisse- Nisa- Nysa ist mit 13.100 km2 und 1,6 Millionen Menschen die nächst größere Euroregion. Zu ihr zählen Teile der Oberlausitz, Niederschlesiens und Nordböhmens. In der Euroregion Elbe/Labe lebten 2002 1,4 Millionen Menschen auf einer Fläche von 5.400 km2. Damit hat die Euroregion Elbe/Labe mit 256 Einwohnern je km2 die größte Bevölkerungsdichte unter den vier Euroregionen. Die kleinste der vier Euroregionen ist die Euroregion Erzgebirge/Krusnohori. Hier lebten 2002 auf einer Fläche von 5.200 km2 knapp 875.000 Einwohner.

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