19.01.2001
Tschechische Architektur der neunziger Jahre
(DTPA/MT) BERLIN: Das Tschechische Zentrums in Berlin vom 26. Januar an tschechische Architektur der neunziger Jahre vorstellen. Die Ausstellung zeigt fünfzig architektonische Objekte, die in den neunziger Jahren in der Tschechischen Republik entstanden sind. Sie repräsentieren nach Auskunft der Veranstalter ein Jahrzehnt, in dem sich die Bedingungen für das Entstehen von Architektur von Grund auf änderten: "Neu ist die Position der Architekten und Investoren in der demokratischen Gesellschaft mit freier Marktwirtschaft, zugänglich sind die neuesten technologischen Möglichkeiten und Materialien, neu ist die Öffnung gegenüber internationalen Trends."
Zu den interessantesten und ideenreichsten Architekturobjekten der neunziger Jahre, die mit Farbfotografien, Grundrissen, Zeichnungen, Modellen und begleitenden Texten dokumentiert werden, zählen unter anderem der neue Terminal des Prager Flughafens von Michal Brix, Petr Franta und Scott Ass (1994-1997), der G-Pavillon auf dem Brünner Messegelände von Viktor Rudis, Martin Rudis und Zdenka Vydrová (1994-1996), die Benedikt-Rejt-Galerie in Louny von Emil Prikryl (1992-1998) oder das Tanzende Haus von Frank O. Gehry und Vlado Milunic (1994-1997) am Prager Moldau-Ufer.
Die Ausstellung resultiert aus einer Zusammenarbeit mit der Prager Gesellschaft Prostorarchitektura, interiér, design. Sie wird bis zum 9. März zu sehen sein.

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