20.03.2000
Premier wegen Verleumdung vor Gericht
(DTPA) PRAG: Premier Milos Zeman hat sich am Freitag vor einem Prager Gericht wegen angeblicher Verleumdung eines Journalisten verantworten müssen. Der Sozialdemokrat hatte im Juni vergangenen Jahres behauptet, der Reporter lasse sich für positive Berichterstattung bezahlen. Der Journalist verlangte von Zeman daraufhin 300.000 Kronen (ca. 15. 000 DM) Schmerzensgeld sowie eine öffentliche Entschuldigung. Zeman sagte am Freitag, er habe seine Informationen von dem ehemaligen Direktor eines tschechischen Stromkonzern erhalten. Sowohl dieser als auch die jetzige Unternehmensleitung hatten jegliche Beteiligung an der Affäre dementiert. Die Verhandlung wurde am Freitag auf Mitte Mai verschoben.

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