23.04.2004
Natura 2000 im Licht der EU-Erweiterung
(DTPA/MTL) DRESDEN: An den Schnittstellen zwischen Deutschland und den beiden Beitrittsstaaten Polen und Tschechische Republik gibt es zahlreiche grenzüberschreitende Lebensräume. Zahlreiche Hürden sind noch zu nehmen, um die grenzüberschreitende Kohärenz eines europäischen Schutzgebietssystems sicherzustellen. Die Probleme und Perspektiven der grenzüberschreitenden Koordinierung der Ausweisung von Natura 2000 werden anlässlich der EU-Erweiterung auf einer Fachtagung (07.05.04, 9:30 bis 18:00 Uhr) diskutiert. Veranstalter ist das Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden.
Vormittags stehen die bisherigen grenzüberschreitenden Melde- und Abstimmungsprozesse innerhalb des polnisch-deutschen und tschechisch-deutschen Grenzraums aus Sicht der EU-Kommission sowie der drei Länder im Mittelpunkt.
Anschließend werden in parallelen Arbeitsgruppen wesentliche Aspekte für die grenzüberschreitende Kooperation bei der Bildung des europäischen Natura 2000 Netzwerkes vertieft: aus umweltwissenschaftlicher Sicht (AG 1) und sozialwissenschaftlicher Sicht (AG 2) sowie aus Sicht der Geoinformation (AG 3). Abschließend werden Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen zusammengeführt und zur Diskussion gestellt. Wichtig ist dabei auch die Frage nach dem zukünftigen Handlungs- und Forschungsbedarf.
Programm unter: http://www.ioer.de
Anmeldungen mit Nennung einer AG: Frau Brauner, 0351/4679-229, k.brauner@ioer.de.

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