13.01.2001
Fichtelberg und Keilberg gemeinsam vermarkten
(DTPA/MT) OBERWIESENTHAL: Die Skiregionen am Fichtelberg (Deutschland) und am Keilberg (Tschechien) arbeiten mehr und mehr zusammen. So äußert sich Jens Ellinger, Geschäftsführer des Tourismusvereins Kurort Oberwiesenthal, zufrieden über die Kontakte zu den Kollegen in Tschechien: "Ich bin in der Woche mindesten ein bis zwei mal beim Bürgermeister von Bozi Dar (Gottesgab), der dort die Aufgabe Tourismus übernommen hat. Mit Bürgermeister Jan Hornik sind wir regelmäßig zusammen, weil wir das Thema Kurort Oberwiesenthal - Urlaub ohne Grenzen mit Leben erfüllen wollen."
Ellinger hält die Kontakte zu den tschechischen Nachbarn auch im Zuge der EU-Erweiterung für unbedingt erforderlich. Er wolle nicht erst dann über Fragen der Zusammenarbeit im Bereich Tourismus sprechen, sondern bereits jetzt schon. Wenn Tschechien der EU beitritt, soll die gemeinsame Vermarktung des Skigebietes Fichtelberg/Keilberg schon Normalität sein.
"Gerade in der Vermarktung unseres gemeinsamen Areals gehen wir schon jetzt gemeinsam auf Messen. Wir waren in Berlin und werden uns Ende Januar gemeinsam in Prag präsentieren", so der Oberwiesenthaler Touristiker weiter, "weil wir glauben, dass der Fichtelberg und der Keilberg gemeinsam eine gute Chance haben im nationalen Wintersportmaßstab auch wettbewerbsfähig zu bleiben.
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