15.04.2004
10.000 Weißtannen fürs Erzgebirge
(DTPA/MT) CROTTENDORF: Der Erzgebirgswald wird um 10.000 Weißtannen reicher. Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath startete die Pflanzaktion am 15. April in der Nähe von Crottendorf (Bild). „Damit setzen wir das umfangreiche Artenschutzprogramm für die vom Aussterben bedrohte Weißtanne jetzt auch im Grenzgebiet zu Tschechien fort“, so der Minister. Flath hatte die Bäume und die Auszeichnung „Goldene Tanne“ Anfang des Jahres von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald für vorbildliches Engagement bei Waldmehrung und -umbau überreicht bekommen.
Weitere Pflanzorte für die geschenkten Tannen liegen in den Wäldern bei Klingenthal, Lauter, Bärenfels und im Klosterforst Marienthal. Mehr Weißtannen und Laubbäume im Wald seien der beste Schutz vor massenhaftem Schädlingsbefall. Der Minister weiter: „Die drohende Borkenkäferplage zeigt uns, dass wir noch nicht weit genug sind mit unserem Waldumbauprogramm.“
Langfristiges Ziel sei es, den Anteil der tiefwurzelnden Weißtanne im sächsischen Wald auf drei Prozent zu erhöhen. Bisher liege er lediglich bei 0,2 Prozent. Der Laubbaumanteil soll langfristig von derzeit knapp 20 Prozent auf bis zu 50 Prozent steigen.
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