31.03.2004
Leipziger Jugendliche gestalten Feier mit
(DTPA/MTL) LEIPZIG: Wenn am 1. Mai Bundeskanzler Gerhard Schröder die ostsächsische Stadt Zittau besucht, wird er auch auf Leipziger Jugendliche treffen. Denn das Jugendhaus in Leipzig ist Teil des Projekts "Jugend ohne Grenzen" und beteiligt sich in Zittau an den Feierlichkeiten zur EU-Erweiterung mit einem eigenen Stand, der junge Leute zum Mitmachen einlädt.
In Zittau, am Dreiländereck Polen, Tschechien und Deutschland, finden rund um den 1. Mai die zentralen sächsischen Feierlichkeiten zur Erweiterung der EU statt. Dazu hat sich hoher Besuch angesagt: Der Kanzler und seine Amtskollegen aus Polen und Tschechien werden ebenso erscheinen wie der Präsident der EU-Kommission, Romano Prodi.
Das Projekt "Jugend ohne Grenzen" ausgedacht haben sich junge Leute, die in sozialwirtschaftlichen Unternehmen der Kinder- und Jugendarbeit beschäftigt sind. Sie kamen über eine EU geförderte Entwicklungspartnerschaft ("Arbeitsplätze für junge Menschen in der Sozialwirtschaft") zusammen.
Bei den EU-Feierlichkeiten wird "Jugend ohne Grenzen" unter anderem ein Skate-Parcours, ein Wissenschaftsmobil sowie Trommel-, Skate- und Biketrialshows und andere Mitmachangebote präsentieren. Für den richtigen Sound werden ein DJ und Nachwuchsbands aus den drei Ländern sorgen.
Für Sebastian Röhniß vom Jugendhaus Leipzig e. V. war es naheliegend, beiden Feierlichkeiten mitzuwirken: "Besonders für uns Jugendliche in Sachsen bringt die EU-Erweiterung neue Perspektiven. Daher sollte die Jugend aus den drei Ländern am 1. Mai mitfeiern. Unser Angebot, ein spezielles Angebot für junge Leute zu unterbreiten, hat die Stadt Zittau als Veranstalter dankbar angenommen."
Die Leipziger Jugendlichen wollen die Gelegenheit nutzen, Kontakte nach Polen und Tschechien zu knüpfen. Und damit nicht nur die realen, sondern auch die sprachlichen Grenzen fallen, sind stets Dolmetscher am Stand.

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