05.03.2004
Projekt für Gesundheits- und Sozialwesen
(DTPA/MT) DRESDEN: Die Europäische Kommission hat dem Projekt der sächsischen Landeshauptstadt Dresden "EU-MED-East - Grenzüberschreitende Regionalnetzwerke im Gesundheits- und Sozialwesen" zugestimmt. Die Kommission trägt 75 Prozent der Gesamtkosten des Projektes in Höhe von rund 830.000 Euro.
Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren. In dieser Zeit sollen die im Gesundheits- und Sozialwesen tätigen Einrichtungen und Behörden gemeinsame Wege erarbeiten, um den spezifischen Herausforderungen zu begegnen, die sich durch die EU-Erweiterung in den Grenzregionen an der derzeitigen EU-Außengrenze ergeben. Im Rahmen von "EU-MED-East" sind fünf Arbeitsfelder vorgesehen: Gesundheitsvorsorge, Gesundheitsversorgung, Ausbildung des Personals, Situation von älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen und Erfahrungsaustausch und Entwicklung nachhaltiger Projekte für gesunde und soziale Städte.
"Mit dem positiven Bescheid aus Brüssel können wir innerhalb eines knappen Jahres den zweiten großer Erfolg unserer Europaarbeit feiern," freute sich OB Roßberg über die Zusage der Kommission. "Bereits mit der Förderung des ENLARGE-NET-Projektes wurden unsere Bemühungen anerkannt, die Bedeutung der Stadt Dresden in der Grenzregion zu Polen und der Tschechischen Republik zu stärken," so der OB.
Partner des Projektes sind die Städte Dresden, Cottbus, Breslau (Wroclaw), Grünberg (Zielona Gora) und Aussig (Usti nad Labem). Das Projektgebiet umfasst je zwei benachbarte Regionen in Deutschland, Polen und Tschechien: den Regierungsbezirk Dresden, die Niederlausitz, die Wojewodschaften Niederschlesien und Lebuser Land sowie die Bezirke Aussig (Usti nad Labem) und Reichenberg (Liberec).

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