02.03.2004
Deutsch-Tschechischen Jugendforums
(DTPA/MTL) PASSAU: Die Mitglieder des Deutsch-Tschechischen Jugendforums veranstalten nächstes Wochenende ihr zweites Treffen in neuer Besetzung. Dabei sollen vor allem der aktuelle Stand der bilateralen Beziehungen und die Chancen der EU-Erweiterung erörtert werden. Als Gäste und Referenten nehmen Jan Sechter, Vertreter der Botschaft der Tschechischen Republik in Berlin, und Michael Walter, pädagogischer Mitarbeiter des Studienhauses Wiesneck, teil, um mit den jungen Deutschen und Tschechen zu diskutieren.
Das Treffen findet von Freitag, 5. März, ab 19 Uhr bis Sonntag 7. März 12 Uhr im Internationalen Zentrum geistiger Erneuerung (Mezinárodní centrum duchovní obnovy) in Hejnice (Klášterní 1) in der Tschechischen Republik statt.
Neben den Vorträgen der Referenten und den Diskussionen werden in Hejnice die bisherige Arbeit und die Ergebnisse der fünf Arbeitsgruppen vorgestellt. Dabei werden sich die Jugendlichen zwischen 16 und 26 Jahren auch mit allgemeinen Fragen zu den Aufgaben und der Identität des Forums beschäftigen. Es werden Schwerpunkte der praktischen Arbeit definiert und darüber entschieden, mit welchen Inhalten sich das Jugendforum in Zukunft beschäftigen will.
Ein einführendes interkulturelles Training soll die 40 Mitglieder außerdem für die Arbeit auf multinationaler Ebene schulen und die Zusammenarbeit zwischen deutschen und tschechischen Jugendlichen weiter verbessern.
Das Deutsch-Tschechische Jugendforum ist ein Projekt des Koordinierungsrates für das Deutsch-Tschechische Gesprächsforum. Das Jugendforum entstand im November 2001 aufgrund der Deutsch-Tschechischen Erklärung über die gegenseitigen Beziehungen und deren Entwicklung von 1997. Seit November 2003 ist das Forum mit 20 deutschen und 20 tschechischen Jugendlichen neu besetzt. Die Schirmherrschaft übernahmen die Vorsitzende der deutsch-tschechischen Parlamentariergruppe Petra Ernstberger, MdB, und der tschechische Senator Josef Zieleniec. Ziel des Deutsch-Tschechischen Jugendforum ist es, die Sicht der jungen Generation in den bilateralen Dialog einzubringen.

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