23.01.2004
Neues Blockheizkraftwerk in Lößnitz
(DTPA/SR) LÖSSNITZ: In Lößnitz arbeitet ein neues Blockheizkraftwerkes im Heizhaus der Fernwärmeversorgung. Ende des vergangenen Jahres wurde es per Knopfdruck durch Bürgermeister Gotthard Troll in Dauerbetrieb genommen.
Das Heizwerk der Fernwärmeversorgung der Stadt Lößnitz, eine ehemalige Umformerstation, wurde 1994 mit zwei Kesselanlagen zu 8 Megawatt bzw. 4 Megawatt ausgerüstet. Die Großwasserraumkessel werden überwiegend mit Erdgas gespeist. Über das bestehende Fernwärmenetz werden das Neubaugebiet, ein Gewerbegebiet und öffentliche Einrichtungen, wie zum Beispiel die Erzgebirgshalle, ganzjährig mit Wärme versorgt.
Gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Sommer & Partner aus Schwarzenberg wurde die Idee für den Bau eines ein wärmegeführten Blockheizkraftwerk entwickelt. Die Wärmeleistung beträgt 470 Kilowatt. Die erzeugte Elektroenergie soll vorrangig kostenpflichtig in das Netz des Stromversorgers envia M eingespeist werden. Der verbleibende Rest dient der Eigenversorgung.
Der Betriebsleiter der Fernwärmeversorgung Lößnitz, Henry Walter (Bild), will, sobald die ersten Betreibererfahrungen vorliegen, einen Erfahrungsaustausch mit tschechischen Anliegern der grenzüberschreitenden historischen Salzstraße organisieren.
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