21.01.2004
Großer Zuspruch bei Vernetzungstreffen in Dresden
(DTPA/GI) DRESDEN: Dresden nimmt die EU-Erweiterung ernst und freut sich darauf. Das möchten Vereine, Verbände und die Landeshauptstadt einheitlich nach außen zeigen. Ideen zu sammeln, wie man Veranstaltungen und Projekte zu den neuen EU-Beitrittsländern gemeinsam planen und öffentlich machen kann, war Thema eines ersten Vernetzungstreffens, das im Brücke/Most-Zentrum Dresden am Blauen Wunder stattfand. An dem Treffen nahmen rund 50 Vertreter und Vertreterinnen Dresdner Einrichtungen teil.
"Ich bin beeindruckt von der Vielfalt der Dresdner Initiativen und von der Osteuropa-Kompetenz, die es hier in der Stadt gibt. Vom wissenschaftlichen Projekt des Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) bis hin zum Dresdner Filmfest sind Vertreter zu dem Treffen gekommen." sagte Daniel Kraft von der Brücke/Most-Stiftung, der gemeinsam mit Jörg Naumann vom Hygiene-Museum und Jörn Timm von der Stadt Dresden zu dem Treffen eingeladen hatte.
Die Teilnehmer einigten sich darauf, Veranstaltungshinweise zur Erweiterung zu sammeln und gemeinsam zu präsentieren. Weiterhin wünschen sie sich eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit über ihre Aktivitäten, die von der Stadt koordiniert werden könnte.
"Dresden sagt Willkommen" könnte der gemeinsame Slogan für die Dresdner Veranstaltungen im Jahr der EU-Erweiterung sein. Diesem Treffen, so der Wunsch der Teilnehmer, werden weitere Treffen folgen, in denen dann auch über Ideen und Kooperationen zu anstehenden Projekten gesprochen wird. Das Dresdner Osteuropanetzwerk soll, da waren sich alle Teilnehmer einig, auch über das Jahr der Erweiterung hinaus bestehen bleiben. Weitere Mitwirkende sind herzlich willkommen.

Kontakt: Daniel Kraft: daniel.kraft@bruecke-most-stiftung.de
Jörn Timm: europareferat@dresden.de

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