28.12.2000
Gefährliche Böller aus Polen und Tschechien
(DTPA/MT) DRESDEN: Das in Sachsen für Arbeitsschutz und Gefahrgut zuständige Wirtschaftsministerium erinnert heute an die Gefährlichkeit von bestimmten Silvesterartikeln aus Polen und Tschechien. Demnach sind derzeit billige Riesenknaller aus Polen und Tschechien im Angebot bei denen Prüfungen ergaben, dass sie gefährliche Splitter enthalten und gesundheitsgefährdenden Rauch bilden können.
Feuerwerkskörper sollten nicht im Ausland gekauft werden. Pyrotechnische Gegenstände der Klasse II, wie etwa Feuerwerksraketen oder Blitzknaller, bedürfen unbedingt das aufgedruckte BAM-Zeichen aus Deutschland.
In den vergangenen Jahren wurde an den Grenzübergängen immer wieder festgestellt, dass versucht wurde, solche Gegenstände einzuführen, obwohl sogar extra angebrachte Beschilderungen ausdrücklich auf das Verbot hingewiesen haben. Das Ordnungsamt des Landkreises Annaberg empfiehlt, beim Einkaufsbummel im Ausland, nicht nur in Polen oder Tschechien, das Angebot an Feuerwerkskörpern zu ignorieren. An der Grenzstation entdeckt, werden sie beschlagnahmt. Gegen den Käufer wird ein Strafverfahren eingeleitet.
Zu Silvester jagen die Deutschen in wenigen Minuten rund 100 Millionen Mark in die Luft.

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