12.12.2003
Polizei arbeitet enger zusammen
(DTPA/MT) PRAG/ DRESDEN: Zwischen Sachsen und Tschechien wurden wichtige Vereinbarungen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Polizeiarbeit getroffen. Der Staatssekretär im Sächsischen Innenministerium, Dr. Michael Antoni, und der Landespolizeipräsident, Eberhard Pilz, weilten in dieser Woche in Prag zu einem Arbeitsbesuch beim Polizeipräsident der Tschechischen Republik, Generalleutnant Dr. jur. Jiri Kolar. Ziel des Treffens waren Gespräche über die weitere Zusammenarbeit der sächsischen und tschechischen Polizeibehörden. Vereinbart wurde die Einrichtung gemeinsamer LKW-Kontrollpunkte von tschechischer und sächsischer Polizei an den alten Grenzkontrollpunkten zum 1. Mai 2004, die Bildung sogenannter Grenzpartnerschaften der jeweiligen Polizeieinheiten untereinander sowie der Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Kriminalpräventiven Räte (KPR).
„Sowohl die tschechische Seite als auch wir haben diesem Treffen gerade vor dem Hintergrund der EU-Erweiterung große Bedeutung beigemessen“, erklärte Staatssekretär Dr. Antoni. Man werde auch in Zukunft alles daran setzen, die bisher schon hervorragende Zusammenarbeit kontinuierlich auszubauen.

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