20.12.2000
Zverina: Schröders Forderungen nicht akzeptabel
(DTPA/DHMB) PRAG / BERLIN: Die Forderung des deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder nach Einschränkung der freien Bewegung von Arbeitskräften aus den EU-Beitrittsländern für sieben Jahre ist für den Vorsitzenden des Senatsausschusses für europäische Integration Jaroslav Zverina für nicht akzeptabel.
Vizepremier und Justizminister Pavel Rychetsky sind der Ansicht, dass dies zum Gegenstand der Verhandlungen über die Beitrittsbedingungen der Tschechischen Republik werden müsste. Dies sei lediglich die Ansicht eines von 15 Mitgliedsstaaten. Entscheidend sei aber die Meinung der EU als Gemeinschaft. Eine Übergangszeit werde zwar grundsätzlich nicht ausgeschlossen, dies müsse jedoch Gegenstand weiterer Beitrittsverhandlungen im Laufe der schwedischen und belgischen EU-Präsidentschaft sein, sagte Ales Pospisil, Pressesprecher des Außenministeriums dem Tschechischen Fernsehen.

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