09.03.2000
INTERREG III setzt Projektanliegen fort
(DTPA) DRESDEN/BAD BRAMBACH: Mit der EU-Gemeinschaftsinitiative INTERREG II werden in Sachsen grenzüberschreitende Projekte gefördert. Als Ziel der Förderung ist die Entwicklung des Grenzgebietes und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit der Republik Polen und der Tschechischen Republik formuliert. Mit INTERREG III soll dieses Anliegen auch weiterhin verfolgt werden. Laut dem ursprünglichen Zeitplan sollte sich die entsprechende EU-Kommission bereits im Herbst 1999 mit den Leitlinien für die neue Initiative befassen. Doch wie der Sächsische Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten Stanislaw Tillich bedauert, kam man in Zeitverzug: "Die Verzögerung hat in Brüssel begonnen. Jetzt ist im März mit dem Beschluss und der Veröffentlichung der Leitlinien für INTERREG III zu rechnen." In Sachsen erfolgt in der Zwischenzeit die inhaltliche Präzisierung des gemeinsamen Entwicklungs- und Handlungskonzeptes mit der Tschechischen Republik und die Vorbereitung des Operationellen Programms. Wenn jetzt ohne weitere Verzögerungen durch die EU gearbeitet wird, rechnet Tillich damit, "dass am 1.1.2001 eventuell erste Programmmittel aus INTERREG III ausgezahlt werden können".
Um einen effizienteren Mitteleinsatz zu gewährleisten, hat die Sächsische Staatsregierung sogenannte Projektkoordinatoren berufen.

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