19.11.2003
Grenzregionen von der Rand- in die Zentrallage
(DTPA/MT) NEUBRANDENBURG/ BERLIN: "Mit der EU-Osterweiterung rücken die östlichen Grenzregionen von der Rand- in die Zentrallage." Das erklärte Tilo Braune, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, am Dienstag in Neubrandenburg auf der Arbeitstagung "Entwicklungschancen grenznaher Regionen mit der EU-Erweiterung". Dies sei eine große Chance und es müssten jetzt alle Anstrengungen unternommen werden, damit das Entwicklungspotenzial durch verbesserte infrastrukturelle Vernetzung und mehr Direktkontakte besser ausgeschöpft werde.
Der erweiterte Grenzraum, das Gebiet zwischen den urbanen Zentren entlang der deutsch-polnisch-tschechischen Grenzen, habe gute Chancen, sich zu einer gemeinsamen wettbewerbsfähigen europäischen Wirtschaftsregion zu entwickeln, so der Staatssekretär. Hierfür müsse die Kooperation von lokalen und regionalen Gebietskörperschaften, der Wirtschaft, kultureller Einrichtungen und gesellschaftlicher Gruppen innerhalb dieses Raumes verstärkt werden. Es gehe darum, Regionalbewusstsein zu entwickeln und mentale Barrieren auszuräumen.

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