03.11.2003
Verkehrsfreigabe am Bahrebachmühlenviadukt
(DTPA/MT) CHEMNITZ: Heute ist die Verkehrsfreigabe am Bahrebachmühlenviadukt auf der A 4 bei Chemnitz erfolgt. Es handelt sich um das wohl interessanteste und schwierigste Bauwerk im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn zwischen Dresden und Chemnitz.
Um den Verkehr in beiden Richtungen auf drei Fahrstreifen unter dem historischen Eisenbahnviadukt über das Bahrebachtal hindurch führen zu können, mussten drei Pfeiler „untertunnelt“ werden. Dazu wurden die Pfeiler gekürzt und auf Betonrahmen gestellt.
Allein die Bauarbeiten am und unter dem Viadukt kosteten 9,6 Milionen Euro. In die zwei Kilometer lange Strecke wurden einschließlich der farblich interessant gestalteten Lärmschutzwände insgesamt 16,4 Millionen Euro investiert. Die Bauzeit betrug vier Jahre.
„Die A 4 ist eine der bedeutendsten West-Ost-Verbindungen, ein Bindeglied im europäischen Fernstraßennetz“, sagte Staatsminister Dr. Martin Gillo. „Mit ihrem Ausbau verbessern sich aber nicht nur die weiträumigen Verkehrsbeziehungen, sondern wir erhoffen uns auch spürbare wirtschaftliche Impulse für das Erzgebirge.“
Im Frühjahr 2004 wird der Abschnitt unter dem Bahrebachmühlenviadukt aber noch einmal kurzfristig Baustelle. Denn erst bei wärmeren Temperaturen kann der lärmdämmende Asphalt aufgebracht werden. Zudem werden die Betonrahmen noch begrünt.

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