03.11.2003
Bürgerinitiativen laden zur Konferenz ein
(DTPA/MTL) DUBI: Unter dem Motto "Zukunft des Verkehrs im Erzgebirge vor und nach der Autobahnfertigstellung" findet am 5. November eine Konferenz im tschechischen Dubí statt. Die Organisation liegt in den Händen der Bürgerinitiativen "Erzgebirger Bärenwurz" und "Gemeinde gegen LKW" aus Tschechien und "Lebenswertes Erzgebirge" aus Deutschland.
Eingeladen sind u. a. der stellvertretende tschechische Verkehrsminister Jirí Kubínek, das Strassen- und Autobahnen Direktorium Prag, Vertreter der Kreisleitung Ústí nad Labem, tschechische Senatoren und Abgeordnete, Vertreter tschechischer und deutscher Anliegergemeinden Landkreise der E 55 , Vertreter der Sächsische Staatsregierung und Autobahninvestoren. Die Durchführung der Konferenz war im September bei einem Treffen der Initiatoren im Prager Verkehrsministerium vereinbart worden. Unter anderem zugesagt hat die Staatssekretärin im sächsischen Wirtschaftsministerium, Andrea Fischer.
Die Forderungen der Bürgerinitiativen lauten:
- sofortiges Nachtfahrverbot auf der jetzigen B 170/E 55
- sofortige Verlagerung von Gefahrguttransporten auf die Rollende Landstraße (RoLa)
- Einbeziehung des Grenzübergangs Reitzenhain in den grenzüberschreitenden Schwerlastverkehr
- Weiterführung der Rollenden Landstraße nach Fertigstellung der Autobahn und räumliche Erweiterung der RoLa über die bestehende Verbindung zwischen Dresden und Lovosice hinaus
- Tonnagebegrenzung auf der jetzigen B 170/E55 nach Fertigstellung der A 17 (Sondergenehmigungen für regionalen Verkehr).

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