28.10.2003
Staatsminister besucht Hauptzollamt Pirna
(DTPA/MT) PIRNA: Der Sächsische Staatsminister der Finanzen, Dr. Horst Metz, besuchte heute das Hauptzollamt Pirna. Dabei informierte er sich über die anstehenden Umstrukturierung der Zolldienststellen in den Landkreisen Sächsische Schweiz und Weißerkritzkeis nach dem Beitritt der Tschechischen Republik zur Europäischen Union.
Der Wegfall von Aufgaben nach der EU-Osterweiterung im Jahr 2004 bringt auch Veränderungen in der Struktur der Zollämter mit sich. Nach einer Entscheidung des Bundesministers der Finanzen wird auch das Hauptzollamt Pirna nach der EU-Osterweiterung nicht mehr fort bestehen. Derzeit verrichten hier rund 400 Zollmitarbeiter ihren Dienst. "Der Wegfall dieser Arbeitsplätze würde die Region erheblich schwächen. Der Bund muss den Beamten hier in Sachsen eine Alternative bieten.", sagte Metz.
Unterstützt vom Sächsischen Landtag und sächsischen Bundestagsabgeordneten hat sich der Sächsische Finanzminister beim Bundesminister der Finanzen dafür eingesetzt, dass zur Behebung der Unterbesetzung im Zollfahndungsamt Dresden auf Personal aus den aufzugebenden Hauptzollämtern zurückgegriffen wird und qualifizierte Ersatzarbeitsplätze angeboten werden. "Bis jetzt konnten von den im gesamten Freistaat betroffenen 1.300 Zoll-Arbeitsplätze etwa 620 innerhalb der Bundesfinanzverwaltung, teilweise durch Verlagerung von Aufgaben nach Sachsen, gesichert werden. Dieses Ergebnis ist erfreulich. Es heißt aber auch, dass wir mit dem Bund weiterhin über Ersatzarbeitsplätze verhandeln werden.", sagte Metz.

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