07.08.2003
Spendenübergabe an Gedenkstätte und Stadt Terezín
(DTPA/FM) DRESDEN / TEREZÍN: Mitglieder der sächsischen PDS überreichten heute (7. August ) am Mittag eine Spende von 2000 Euro an die Gedenkstätte und Stadt Terezín / Theresienstadt. Das Geld soll zur Beseitigung der Hochwasserfolgen verwendet werden. Bei der Katastrophe im August 2002 war Terezín schwer in Mitleidenschaft gezogen worden.
„Die Gedenkstätte Theresienstadt erlebte in den letzten Jahren viele positiven Veränderungen. Es wurden neue Ausstellungen eröffnet und neue Bildungseinrichtungen wurden in Betrieb genommen. Als Folge der Flut ist die Mehrheit der Objekte außer Betrieb, wenn nicht gänzlich vernichtet. In vieler Hinsicht wird die Gedenkstätte völlig von Null beginnen müssen. Die Gedenkstätte Theresienstadt erlitt ernsthafte Schäden an ihrer Ausstattung, den Ausstellungsräumen und Bildungseinrichtungen. Völlig vernichtet wurde die Ausstellung über Theresienstadt vor dem Zweiten Weltkrieg, die in den Eingangsräumen stand.
Die Gedenkstätte Theresienstadt gehört zu den ersten Institutionen Tschechiens, zu deren Aufgaben es gehört, die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen wach zu halten - konkret an die des Holocaust. Jedes Jahr wird sie von Tausenden in- und ausländischen Touristen und Studenten besucht. Ohne unser aller Hilfe wird die Gedenkstätte nicht imstande sein, diese außerordentlich wichtige gesellschaftliche Funktion weiter auszuüben", begründet die PDS die Dringlichkeit dieser Spende und weiterer finanzieller Unterstützung.

Infos: Rico Schubert (Sächs. PDS, Öffentlichkeitsarbeit): 03 51 / 85 32 725

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