03.12.2000
Österreichische Unterlassungsklage gegen Temelin
(DTPA/DH) LINZ: Erstmals wird es von österreichischer Seite aus eine Unterlassungsklage gegen den Betreiber des Atomkraftwerks Temelin CEZ geben. Das berichten österreichische Tageszeitungen
am Samstag. Kläger ist ein Anwalt namens Johannes Hintermayr. Der Anwalt ist der Ansicht, dass es schon auf Grund des Probebetriebs in Temelin möglich gewesen sei, die Klage einzubringen. Da die Auswirkungen des Probebetriebs über das "ortsübliche Ausmaß" hinausgehen, könne dies auch bei einem österreichischen Gericht geschehen. Wenn der Klage Recht gegeben werde, müsse die CEZ den derzeitigen Probebetrieb bzw. den späteren Vollbetrieb einstellen, so Hintermayr. Andernfalls würde der Temelin-Betreiber mit hohen Geldstrafen belegt werden.
Aus Tschechien gab es zu dieser Ankündigung bisher noch keine Reaktionen.

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