01.12.2000
Interreg-Projekt hilft Krebspatienten
(DTPA/MT) ZWICKAU: EGRICENNA, ein Interreg-II-Projekt, verbessert in Südwestsachsen und Westböhmen die medizinische Versorgung von Krebspatienten erheblich. Möglich wird das durch Videokonferenzen (Bild: Prof. Dr. med. Günter Schott während Videokonferenz).
Die großflächige Verteilung der Krankenhäuser in Südwestsachsen und die besondere Infrastruktur im grenznahen Raum - einschließlich des Defizits an örtlichen Spezialisten - erschweren die Durchführung von interdisziplinären Konsilen am Ort, die für die optimale Diagnostik und Therapie von Tumorpatienten unerlässlich sind. Mit dem Projekt EGRICENNA wurde in 10 Krankenhäusern der Euroregion Egrensis eine videokonferenzfähige Infrastruktur geschaffen. Virtuelle Konsile können tatsächliche Zusammenkünfte der Ärzte ersetzen.
Etwa 30 Prozent aller Menschen erkranken an Krebs. Jeder Vierte der Erkrankten stirbt daran. Untersuchungen belegen: Es gibt von Region zu Region Unterschiede in der Häufigkeit der Erkrankung. Aber auch die Behandlungserfolge sind nicht überall gleich. Nachweislich hängen die Therapieergebnisse stark vom Niveau der jeweiligen Einrichtung ab.
Bild zur Nachricht

Copyright © 2000 by KabelJournal GmbH Beierfeld. Alle Rechte vorbehalten.
Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden!