20.06.2003
Übergangsregelungen bei Grenzabfertigung
(DTPA/MT) DRESDEN: Die durch die Hochwasserkatastrophe im vergangenen Jahr beeinträchtigten sächsisch- tschechischen Grenzübergänge sollen stufenweise freigegeben werden. Darauf haben sich Vertreter beider Seiten geeinigt. Am Grenzübergang Altenberg - Böhmisch Zinnwald werden ab 1. Juli 2003 vorerst nur schwere LKW aus Richtung Tschechien zur Einreise nach Deutschland abgefertigt. Nur Tiertransporte dürfen ab diesem Termin in beiden Richtungen verkehren. Da entlang der B 170 noch an zahlreichen Stellen gebaut wird, gibt der Landkreis Weißeritztal als untere Verkehrsbehörde zur Entlastung gleichzeitig die Hochwaldstraße für den PKW-Verkehr frei. Vom 1. September an soll die Grenzabfertigung in beiden Richtungen wieder normal laufen. Bis dahin wird dem Transitverkehr empfohlen, wie bisher die Grenzübergänge Neugersdorf-Rumburg und Reitzenhain-Sebastiansberg zu nutzen. Darum wird die Sondernutzung in Neugersdorf - keine Abfertigung von PKW- und in Reitzenhain - auch Abfertigung überregionaler LKW- bis 1. September beibehalten. Der noch geschlossene Grenzübergang Schmilka - Herrnskretschen (Hrensko) ist ab 1. Juli für PKW in beide Richtungen frei. Einschränkungen gibt es noch beim Busverkehr. Während Busse aus Richtung Tschechien nach Deutschland bereits ab 1. Juli den Grenzübergang nutzen können, werden die Busse im Gegenverkehr je nach Stand der Bauarbeiten auf der B 172 frühestens ab 15. August über den Grenzübergang rollen.

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