30.11.2000
Weniger Rindfleischkonsum-Mehr Kontrollen
(DTPA/DH) PRAG: Als Folge der zunehmenden Fälle von Rinderwahnsinn in Europa ist der Konsum von
Rindfleisch in tschechischen Restaurants um ca. 10 Prozent zurückgegangen. Einem Bericht des
Tschechischen Rundfunks zufolge wird nicht mehr ausgeschlossen, dass Speisen mit Rindfleisch
vollständig aus den Karten gestrichen werden. Noch stärker betroffen seien kleinere Fleischereien, deren Rindfleischumsatz um die Hälfte zurückgegangen sei.
Nach Auskunft tschechischer Experten seien jedoch Befürchtungen, auch in Tschechien könne es zu ähnlichen Fällen wie in den EU-Ländern kommen, unbegründet. Bisher sei kein einziger Fall der Creutzfeld-Jacob-Krankheit diagnostiziert worden. Bereits seit 1991 gilt in Tschechien das Verbot, Knochenmehl an Rinder zu verfüttern. Die staatliche Veterinärbehörde in Prag gestand jedoch ein, dass dieses Verbot möglicherweise nicht überall eingehalten wurde. Entsprechend würden nun auch in Tschechien Kontrollen des importierten Fleisches durchgeführt werden.

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