17.05.2003
MDR KULTUR schlägt Brücken nach Osteuropa
(DTPA/MTL) LEIPZIG: Europa wächst zusammen. Zehn neue Mitglieder befinden sich im Wartestand. Und plötzlich zeigen sich Risse im zusammenwachsenden Europa. Der tiefste Riss verläuft dort, wo sich bis vor wenigen Jahren der eiserne Vorhang schloss: zwischen Ost und West, zwischen arm und reich, mächtig und machtlos. MDR KULTUR ist bis zum Ende des Jahres unterwegs, um sowohl die Ursachen für diese Risse zu suchen, als auch Wurzeln gemeinsamer europäischer Identität zu finden. Polen, Slowenien, Ungarn, Tschechien, das Baltikum und die Slowakei sind Ziele der Reporter.
Aus der Perspektive der Beitrittsländer schauen sie Richtung Westeuropa, gehen den Ursachen für Hoffungen und Ängste auf den Grund, die sich für die Menschen vor Ort mit dem Beitritt zur Europäischen Union verbinden.
"Warschau - Ein Schritt vorwärts und der Blick zurück" - mit einer Reportageserie aus der polnischen Hauptstadt startet "Figaro. Das Journal am Morgen" von MDR KULTUR am Montag, 19. Mai um 7.10 Uhr die großangelegte Serie "Kulturbrücken nach Osteuropa". Die junge Journalistin Katja Schlesinger liefert bis zum Samstag, 24. Mai sechs Momentaufnahmen aktuellen polnischen Lebens. Es geht um die Macht des Katholizismus, den Umgang mit Geschichte, den eignen Nationalstolz, Avantgarde- Künstler, Bauern und Studenten.
Begleitet werden die einzelnen Länderreportagen von der "Europa-Kolumne", in der sich bedeutende europäische Intellektuelle wie Günter Grass, Adam Krzeminski, Vaclav Havel, Imre Kertész, Herta Müller und Peter Eszterhazy in Sachen Europa zu Wort melden werden.
Die erste Europa-Kolumne steuert Lenka Reinerova aus Prag bei. Zu hören am Dienstag, 20. Mai um 8.10 Uhr.

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