10.05.2003
West-East Business Partnership
(DTPA/MT) CHEMNITZ: Die Erweiterung der Europäischen Union ist mit der Unterzeichnung der Beitrittsverträge mit zehn Ländern am 16. April in Athen ein weiteres Stück nähergerückt. Die Wirtschaft in den Grenzregionen zu den Beitrittsländern muss sich dabei stärker als andere Regionen auf die raschen Veränderungen der Marktbedingungen einstellen. Die Generaldirektion "Erweiterung" in Brüssel erteilte einem Konsortium von Euro Info Centre den Zuschlag für das Projekt "West-East Business Partnership". Das Projekt soll die teilnehmenden Firmen unterstützen, sich gezielt auf die Erweiterung
vorzubereiten. Es sollen Geschäftspartnerschaften und Kooperationen branchenspezifisch zwischen kleinen und mittleren Unternehmen aus EU-Ländern und aus den Beitrittsländern initiiert werden.
Der Schwerpunkt des Projektes liegt in der Durchführung von zweitägigen Kooperationsforen. Diese werden in den sächsischen und bayrischen Grenzregionen stattfinden. Hier treffen sich mittelständische Firmen, um gezielt neue Geschäftskontakte in den Grenzregionen aufzubauen:
Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnologie; Termin: 26. - 28. November 2003 in Regensburg
Maschinenbau, Metallver- und -bearbeitende Industrie; Termin: 03. - 05. März 2004 in Chemnitz
Umwelttechnologie, Umweltmanagement, Umweltdienstleistungen; Termin: 16.-18. Juni 2004 in Dresden
Neue Materialien, technische Textilien, Kunststoffe; Termin: 27. - 29. November 2004 in Hof
Die Unternehmen kommen aus acht europäischen Ländern (Deutschland, Belgien, Spanien, Italien, Polen, Ungarn, Slowenien und Tschechische Republik) und aus unterschiedlichen Branchen, um erste gezielte Geschäftsgespräche zu führen.
Die Firmenprofile der beteiligten Unternehmen werden in einem Katalog veröffentlicht und allen Teilnehmern vor den Veranstaltungen zugesendet. Parallel dazu wird im Internet unter http://www.west-east-partnership.net laufend über den aktuellen Stand der teilnehmenden Firmen informiert.
In einem Seminarprogramm werden im Vorfeld Kooperationsstrategien, Finanzierungsmöglichkeiten und Marktinformationen insbesondere aus den Kandidatenländern vermittelt. Die Seminare tragen zur Vorbereitung bei, um die Vorteile und Chancen der Osterweiterung für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zu nutzen.
Diese internationalen Kooperationsforen bieten allen Teilnehmern eine hervorragende und kostengünstige Plattform für einen länderübergreifenden Informations- und Erfahrungsaustausch.
Interessenten erhalten weitere Informationen im Euro Info Centre Chemnitz, Barbara Hofmann, Tel.: 0371-6900 230/240, E-Mail:
hofmann@chemnitz.ihk.de

Copyright © 2003 by KabelJournal GmbH Beierfeld. Alle Rechte vorbehalten.
Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden!